Wenn der Druck kommt, gehe ich vor.
Betriebsprüfung, Nachforderung, Pfändung. Ich übernehme bundesweit und bringe dich zurück in Kontrolle.
Können Sie mich retten?
Der Brief liegt noch ungeöffnet auf dem Tisch.
Vielleicht schon seit ein paar Tagen. Das ist normal. Fast jeder Unternehmer, der zu mir kommt, hat zuerst gewartet und gehofft, es geht vorbei. Das macht dich nicht nachlässig. Es macht dich menschlich.
Die häufigste Frage, die ich in Erstgesprächen höre, ist genau die von oben. Meine ehrliche Antwort: Ich rette niemanden. Ich sorge dafür, dass ab jetzt nichts mehr schiefgeht.
Aufgeben ist keine Option.
So liest sich das Schreiben, vor dem sich jeder fürchtet.
Struktur. Führung. Du musst nicht mehr
allein entscheiden.
Ich bin weder Steuerberaterin, noch bin ich der Mandant. Ich bin das Bindeglied zwischen beiden.
Vorbereitung
Ich bin spezialisiert auf Betriebsprüfungsbegleitung und Vorbereitung — am liebsten, bevor es überhaupt so weit kommt.
Ordnung
Bring deine Buchhaltung in Ordnung, mach sie sauber.
Kommunikation
Ich suche die Kommunikation mit dem Prüfer auf Augenhöhe.
Das Finanzamt respektiert keine Angst. Es respektiert Klarheit.
Dein Steuerberater ist gut. Trotzdem sitzt du gleich allein im Raum mit dem Prüfer.
Was viele denken „Ich habe einen berühmten Steuerberater, mir kann nichts passieren.“
Ein guter Steuerberater rechnet, erklärt, reicht ein. Das ist sein Handwerk, und er beherrscht es. In einer Betriebsprüfung zählt aber etwas anderes: der Ton, die Reihenfolge, und vor allem das, was du nicht sagst. Das ist ein zweites Handwerk. Meins.
Sechshunderttausend Euro. So hoch war die Forderung, als der Mandant bei mir saß.
Sachverhalt neu aufgerollt, Linie aufgebaut, verhandelt statt reagiert.
Am Ende stand eine andere Zahl. Nicht weil getrickst wurde — weil jemand verhandelt hat.
Drei Situationen. Ein Muster.
Chaos & Vertrauensbruch
Die Buchhaltung war nicht mehr greifbar. Unterlagen unvollständig, Zahlen widersprüchlich, das Vertrauen zum bisherigen Steuerberater weg. Erst Ordnung, dann die echten Risiken benennen.
Aus Chaos wurde eine Entscheidung, die getroffen werden konnte.
Ein Vermerk auf dem Bescheid
Ein Steuerbescheid mit einem unscheinbaren Vermerk — harmlos, wenn man nicht weiß, was er bedeutet. Eingeordnet, was er wirklich heißt, und vorbereitet, bevor überhaupt eine Prüfung angekündigt wurde.
Keine böse Überraschung. Keine Hektik im Nachhinein.
Prüfung der Rentenversicherung
Die Deutsche Rentenversicherung kündigt eine Prüfung an, Zeitraum benannt, Frist gesetzt. Vorbereitung statt Rechtfertigung, klare Zuständigkeiten, bevor die erste Frage kommt.
Geführt durch die Prüfung, nicht getrieben.
Ohne Branche, Ort oder Zeitraum: aus Rücksicht auf die Mandanten wird hier nur der Ablauf erzählt, keine Details.
Wie hoch ist dein Risiko?
Acht Fragen, die typischen Anzeichen, auf die Prüfer selbst zuerst schauen. Ja oder Nein reicht.
Frage 1 von 8
Deine Steuererklärungen oder Umsatzsteuervoranmeldungen kommen öfter zu spät.
Frage 2 von 8
Du schreibst Rechnungen noch mit Word oder Excel statt mit einer GoBD-fähigen Software.
Frage 3 von 8
In deiner Buchhaltung gibt es ein Klärungskonto, das schon länger nicht aufgelöst wurde.
Frage 4 von 8
Du hast deine Summen- und Saldenliste noch nie angeschaut oder weißt nicht, was das ist.
Frage 5 von 8
Du arbeitest mit Freelancern oder virtuellen Assistenten, ohne ihre Rentenversicherungs-Freistellung geprüft zu haben.
Frage 6 von 8
Dein Umsatz liegt spürbar über oder unter dem, was in deiner Branche üblich ist.
Frage 7 von 8
Es fließt viel Bargeld durch dein Geschäft, ohne tägliches Zählprotokoll.
Frage 8 von 8
In deinem letzten Steuerbescheid steht der Vermerk „Vorbehalt der Nachprüfung" (§164 AO). Das allein bedeutet noch keine bevorstehende Prüfung — nur, dass dein Fall noch nicht endgültig abgeschlossen ist.
0%
deiner Antworten treffen typische Risikosignale.
Ein Risiko zu kennen ist der erste Schritt. Nicht der einzige.
„Alles wird gut.“
Das sage ich dir nicht.
Niemand kann das versprechen, und ich fange nicht erst damit an. Was ich versprechen kann: Struktur. Führung durch das Verfahren. Und dass du das nicht allein entscheiden musst.
Aufgeben ist keine Option.
Fragen, die vorher kommen
Ab wann sollte ich mich melden?
Jetzt, nicht erst wenn die Frist läuft. Je früher du sprichst, desto mehr Spielraum hast du noch. Warten fühlt sich bequem an, kostet aber Optionen.
Soll ich schnell auf ein Schreiben vom Finanzamt antworten?
Nicht schnell. Richtig. Was einmal aktenkundig ist, bleibt aktenkundig. Lieber einen Tag mit mir sprechen, bevor du selbst antwortest.
Übernimmst du die Kommunikation mit dem Finanzamt?
Wenn es sinnvoll ist, ja. Weniger Reibung, klarere Aussagen, kein unbedachter Nebensatz, der später gegen dich verwendet wird.
Meine Buchhaltung ist gerade chaotisch. Kannst du trotzdem helfen?
Ja. Erst Ordnung, dann Risiken benennen, dann Strategie. Zeig mir ruhig, wie es wirklich aussieht. Chaos zu ignorieren macht es teurer, nicht Chaos zuzugeben.
Wie läuft das Erstgespräch ab?
Du schilderst die Lage, ich höre zu und ordne ein. Danach weißt du, wie ernst es ist, was jetzt wichtig ist und ob wir zusammenarbeiten. Kostet dich nichts.
Erstgespräch vereinbaren
Kurz, ohne Umwege. Du musst nicht wissen, wie man das Problem beschreibt, um mir zu schreiben.
Auch wenn sich die Lage gerade unangenehm anfühlt: Ich habe schon Schlimmeres gesehen, und ich verurteile niemanden für ein Chaos, das sich angesammelt hat.
Normalerweise meldet sich innerhalb eines Werktags jemand aus meinem Team bei dir zurück.